Wissens-happen

Kurze Themen rund um Supply Chain Management

Sales & Operations Planning is not about changing numbers

I came across many people, especially in commercial functions, who seem to misunderstand an essential activity of Sales & Operations Planning.

S&OP is not about reaching an agreement to adjust the forecast, the production plan, or purchasing plan, but about understanding the reasons for past and future deviations.

A good Sales Rep shall be able to answer WHY we sold more or less compared to the plan or HOW the company will achieve the set ambition (e.g., budget).
After answering the key questions, one will know if the plan needs adjustment.
By the way, answering these questions is not the task of the Demand Planners. Depending on the industry, Marketing may play a role here as well.

On operations plans; A good Operations Manager shall be able to answer WHY we made/purchased more or less compared to the plan and HOW to achieve the future master schedule. 

heute Supply Chain Manager, morgen CEO

Basierend auf die „Strategy-Driven Supply Chain“ von Bram DeSmet erläutere ich die Notwendigkeit eines Umdenkens was die Organisation eines Unternehmens betrifft.
Dabei geht es vor allem um die „neue“ Rolle eines Chief Supply Chain Officers (CSCO) und Begründung warum diese Rolle das Sprungbrett für künftige CEOs sein kann.

Das Buch gibt es hier: https://deine-lieferkette.de/strategy-driven_supply_chain *

 

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Supply Chain Manager Gehalt

Über Geld spricht man nicht? Doch, heute schon.
Ich spreche aus der Erfahrung und auch anhand Online-Recherche über die Gehaltsmöglichkeiten von Jobs im Supply Chain Management.
Mir ist es ein wichtiges Anliegen, dass man nicht einzelnen Gehaltssummen nachlaufen sollte, aber die Entscheidungsparameter kennen und beeinflussen sollte.

Tipps & Tricks: Absatz-planung

Teach your Demand Planners:
📌 where your bottlenecks are ➡️ understanding focus portfolio/segments

📌 what is the impact of forecast deviation ➡️ understanding the impact of being wrong
📌 the Supply Chains ability to adjust to plan changes ➡️ understanding forecast horizons and lead times

Ziele vs. Prozess

SC Head of a country: Martin, we still do not have a demand planning KPI/target 🎯

Me: Your forecast result (e.g., 80% accuracy) is meaningless to me until we understand the quality of our planning process and increase the quality of our cross-functional decisions which shall be enabled by an excellent decision-making process, i.e. Sales & Operations Planning. 💯
 
💡 I personally still love these kinds of minimum mandatory standards, i.e., process assessments; self-audits, and later an actual audit by an expert. I am always surprised by how different results are once an expert or neutral person is sense-checking and discussing the self-assessments.
📌 Close the gaps you find during these assessments. You will make more progress than chasing a higher plan accuracy, lower error, etc.
 
📌 The more mature your organization, the more you can focus on KPIs and improving them (assuming these are the right ones to focus on: stability, error, accuracy).

💭 Of course, we need some KPIs or targets, but I hope you understand the underlying message of this post 😉

Supply Chain Planning is an infinite game!

Good Supply Chain Planning is not about achieving the best possible plan occasionally.

IMHO, it is about:
1) constantly seeking improvements in the planning process itself, for example:
a.      selecting the relevant leading indicators
b.      challenging the plan variables
c.      reflecting required changes whilst keeping desired stability

2) superb alignment along the end-to-end Supply Chain but also with commercial functions
 
With less experience, I favored as few plan changes as possible. Still, over time I have learned to appreciate the power of a persistently adjusted plan (but only if it meets the above criteria).

Absatz-Planung Neuprodukte (NPD / NPI)

Two lessons based on personal experiences for forecasting the right demand for a new product development/introduction (NPD/NPI):

1. Many new product introductions (at least in consumer-goods-like companies) will behave similarly to reference products in your portfolio, i.e. it’s still a dog😉

2. Stubbornly following trends and only trusting the algorithms may not be a good solution. Rather the mix between technical/AI/algo’s and personal/intuitional factors incl. old-fashioned demand planning (e.g. considering the sales channels, markets, stores, reviewing reference launches and products, etc.) may be sufficient for the purpose. Also, do not overfit or over-rely on AI/fancy models. They have their place but get the basics right first (depending on org. maturity, strategy, and more).

Willst Du eine Führungskraft werden?

Im Video gebe ich Euch einige Einblicke in meine Supply Chain Karriere: von der Ausbildung bis zum Vice President. Dabei gehe ich darauf ein was aus meiner Sicht eine gute Führungskraft ausmacht und welche Gedanken ihr Euch bzgl. Eurer Karriere machen könnt. Weiterhin gebe ich auch die Schattenseiten und auch Fehler mit auf den Weg, die ich bisher machen durfte.

Genauigkeit vs. Präzision:
Diesen Unterschied sollte jeder Supply Chain Manager und Planer wissen!

Diesen Unterschied sollte jeder Supply Chain Manager und Planer wissen, denn oftmals verkünstelt man sich an einer übertrieben hohen Präzision (treffen der Verkaufswoche oder des exakten Verkaufspunktes), lässt aber die Wichtigkeit der Genauigkeit (z.B. Forecast-Accuracy) außer Betracht!
Das Video erklärt auf spielerische Art und Weise was der Unterschied ist (mithilfe von Tischtennis).

Wie finde ich den passenden Supply Chain Job?

In diesem Video gehe ich auf eine Zuschauerfrage ein: wie finde ich den passenden Supply Chain Job, was mache ich, wenn ich schon während der Probezeit merke, dass der Job eventuell nicht der richtige ist?

Intuition & Intellekt - zwei wichtige Fähigkeiten eines Planers / Disponenten

Ein guter Supply Chain Planer (z.B. Produktionsplaner, Absatzplaner oder Materialplaner) vereint Intuition und Intellekt bei seinen Entscheidungen (z.B. Erstellen eines Produktionsplans oder Absatzplans).

Ich durfte während meiner Karriere viele Planer kennenlernen, die nur eine der beiden genannten Fähigkeiten besitzen.

Diejenigen, die einen stark ausgeprägten Intellekt haben, überanalysieren die vielfältigen Informationen und sind dadurch teils langsam in Ihrer Entscheidungsfindung. Dies kann sogar soweit gehen, dass dem eigenen Plan nicht vertraut wird und dieser ständig hinterfragt wird und somit nicht gut an Stakeholder (z.B. Produktionsleiter, Verkaufsleiter) präsentiert/“verkauft“ wird.

Diejenigen, die eine stark ausgeprägte Intuition haben, vergessen teils relevante Informationsbausteine in den Plan einzuarbeiten.

Anker-Effekt und Planung

Den Begriff „Ankern“ kann man eher von Verhandlungstaktiken oder aus der kognitiven Verhaltensforschung.
Der Anker-Effekt spiegelt die unbewusste Beeinflussung von Entscheidungen durch Umgebungsinformationen wieder. Oftmals ist es danach nur schwer von der ursprünglichen Position abzuweichen, auch wenn gute Argumente gehört und analysiert wurden.

Ich habe versucht diesen Effekt auf die Planung eines Produktes (z.B. Absatzplanung, Forecasting für ein Neuprodukt) anzuwenden und oben eingefügte Grafik erstellt.

Wie vermeiden:

1) Bewusstheit, dass es diesen Effekt gibt und verstehen unter welchem Einfluss ihr steht

2) Verwendet Zahlen, Daten und Fakten. Beispielsweise Referenzartikel, Anzahl Verkaufsstellen etc. und vertraut nicht ausschließlich auf Eure Intuition

3) Vermeidet, dass Euch Zielsetzungen die Richtung der Prognose vorgibt

4) Tauscht Euch mit Kolleg*innen aus und versucht Euch notfalls von Eurem Standpunkt zu lösen

Kritische Supply Chain Faktoren
für den Krisen-Erfolg

Im Bereich Supply Chain Planning (z.B. Absatzplanung, Materialplanung, Produktionsplanung) wird durch die COVID-19 Krise sichtbar, dass traditionelle Kennzahlen wie zum Beispiel Absatzplangenauigkeit (Forecast Accuracy), Anlagenauslastung oder Bestandsreichweiten resp. Lagerumschlag für die Supply Chain Steuerung und somit dem Geschäftserfolg weniger relevant sind.

Die oben aufgeführte Grafik zeigt meinen Versuch zusammenzufassen welche Themenfelder während der Krise wichtig sind. Zum einen hat noch immer das magische Dreieck der Supply Chain eine Grundlagenrelevanz. Die drei C’s: Customer Service, Cost und Cash/Capital beeinflussen stets das taktische und strategische Vorgehen und unterstreichen die Notwendigkeit einer funktionsübergreifenden Abstimmung.

In einer Welt voller Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität sollte auf folgende Punkte geachtet werden:

1) Szenario Planung (richtig, nicht einfach nur eindimensionale Absatz- oder Produktionsplanung)
2) Execution/Ausführung – konsequente und disziplinierte Umsetzung von vereinbarten Aktionen/Aktivitäten unter Einhaltung vorhandener Prozesse (die notfalls vorab korrigiert oder verabredet werden)
3) Agilität – Erhöhte Anpassungsfähigkeit und Flexibilität in Logistik, Produktion und Beschaffung anstatt rein auf Kosten und Effizienzsteigerungen zu setzen (ohne diese zu vernachlässigen).

Der Sales & Operations Planning (S&OP) Prozess hilft notwendige Kompromisse zu treffen und zeigt den Einfluss der Supply Chain auf das Geschäftsergebnis, so dass funktionsübergreifend bessere Entscheidungen/Adaptionen getroffen werden können.

Was für einen Job in der Supply Chain spricht ...

Im Video erkläre ich dir warum du in der Supply Chain arbeiten solltest und erläutere dies anhand von fünf Gründen.

Berufsbegleitende Weiterbildung Studieren ohne Abitur

In diesem Video erzähle ich aus meiner Vergangenheit und erkläre warum ich großer Befürworter der berufsbegleitenden Weiterbildung bin. Unter anderem gehe ich auch auf mein MBA Studium ein.

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Mehr Details und Wissen findest Du in folgenden Büchern: